HoFV unterschrieben: 1,8 Mrd. für Hochschulen

Hochschulfinanzierungsvertrag unterschrieben: 1,8 Mrd. Euro zusätzlich für Hochschulen

Am Mittwoch wurde der neue Hochschulfinanzierungsvertrag, auf Grund der Corona-Krise im Umlaufverfahren, unterzeichnet. Ein starkes Zeichen in Zeiten der Krise. Doch zeigt sich momentan umso mehr, dass eine starke Wissenschaft unersetzbar ist.

Der Vertrag sieht insgesamt 1,8 Mrd. Euro zusätzliche Mittel für die Hochschulen vor, welche insbesondere in die jeweilige Grundfinanzierung fließen sollen, wodurch den einzelnen Hochschulen mehr Spielraum gegeben wird. Dies begrüßen wir nachdrücklich, ist der Investitionsstau an den Unis doch nicht wegzudiskutieren.

Jedoch ist fraglich, ob das Geld ausreichen kann, insbesondere vor dem Hintergrund, dass neue Aufgaben außerhalb von Forschung und Lehre auf die Hochschulen zukommen werden. Darum fordern wir neben dem Akquirieren von Drittmitteln und dem stetigen Aufbau universitärer Stiftungsvermögen, dass die landesweiten Anstrengungen, um die Digitalisierung voranzutreiben, weiter intensiviert werden. Dabei müssen auch die Hochschulen weiterhin berücksichtigt werden, sodass diese bei der Umsetzung nicht alleine gelassen werden, sondern sich insbesondere Forschung und Lehre widmen können.
Die Digitalisierung ist ein Thema, welches alle Bereiche betrifft. Hier dürfen die Hochschulen also nicht einfach mit den Geldern aus dem Vertrag abgespeist werden, sondern es muss insbesondere für Digitalisierungsprojekte die Möglichkeit für weitere Zuschüsse offengehalten werden.