AStA beschließt paritätische Besetzung aller Gremien und will studentischen Prorektor schaffen – im Schnellschussverfahren!

Der AStA aus Jusos, Grünen und der Liste meint, dass durch eine paritätische Besetzung aller Gremien mit Studenten die Mitbestimmung deutlich verbessert wird. Dabei sollen wiederum Promovierende als eigene Statusgruppe behandelt werden. Weiter fordert der AStA studentische Prorektoren. Die Rektorate sollen um ein vollwertiges studentisches Mitglied erweitert werden. Sie sollen alle Rechte und Pflichten eines Prorektors wahrnehmen. Wie dies umgesetzt werden soll wird nicht erwähnt. Mögliche Gefahren werden heruntergespielt. Der RCDS fragt u.a. wie und ob diese Person gewählt wird und ob ein Student diese Aufgabe überhaupt wahrnehmen kann, denn es handelt sich um eine Vollzeitstelle. Darüber hinaus ist fraglich, ob eine Person überhaupt die Interessen aller Studenten vertreten kann. All diese Bedenken sind weder im Antrag noch in der Begründung mündlich erklärt worden. Vielmehr machte sich der AStA über nachfragen lustig. In gerade mal 160 Wörtern will die Koalition gefestigte Strukturen über Bord werfen – und das ohne Sinn und Verstand! Der RCDS setzt sich gerne mit Vorschlägen auseinander, die die Mitbestimmung der Studentenschaft erhöht und macht dabei auch eigene Vorschläge – aber mit der hierzu nötigen Tiefe, Realitätsnähe, Weitsichtigkeit und nur bei entsprechendem Rückhalt aus der Wählerschaft.

Siehe auch: Beschluss StuPa Protokoll StuPa