RCDS Baden-Württemberg kritisiert Abschaffung der Studiengebühren

Stuttgart, den 08. Dezember 2011 – Der RCDS Baden-Württemberg kritisiert die geplante Abschaffung der Studienbeiträge, über die der Landtag auf Initiative der grün-roten Landesregierung heute berät.

„Die Einführung von Studienbeiträge hat an vielen Hochschulen in Baden-Württemberg positive Veränderungen der Lehr- und Lernbedingungen für die Studenten bewirkt. So wurden beispielsweise Labors und Bibliotheken neu ausgestattet und zahlreiche Arbeitsräume erweitert. Wenn in den kommenden Jahren allerdings keine Steuermehreinnahmen in Höhe von 1,8 Mrd. Euro mehr im Landeshaushalt zur Verfügung stehen, wird man sich auch in der grün-roten Landesregierung über die Zukunft der Hochschulfinanzierung Gedanken machen müssen. Die Abschaffung der Studiengebühren ist daher nichts anderes als Hochschulfinanzierung nach Kassenlage! Es muss sichergestellt werden, dass auch in Zukunft nachhaltige Finanzierungsmöglichkeiten unabhängig von der derzeitigen Haushaltslage für die Verbesserung der Lehre an den Hochschulen in Baden-Württemberg bereit stehen. Wir als RCDS werden die finanzielle Entwicklung an den Hochschulen jedenfalls kritisch verfolgen.“, so Erik Bertram, Landesvorsitzender des RCDS Baden-Württemberg und Mitglied im Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg.