RCDS Baden-Württemberg kritisiert Linksjugend und hält Koalition mit Linkspartei für ausgeschlossen

Gestern jährte sich der Tag des Mauerbaus zum 57. Mal. Für viele Menschen im Land ein Anlass, die Toten an der innerdeutschen Grenze zu betrauern und sich daran zu erinnern, wie wertvoll Freiheit sein kann.

Nicht so die Linksjugend ['solid]. Diese bewies einmal mehr, dass es stets möglich ist, sich selbst in Sachen Geschmacklosigkeit zu überbieten. Aus den Studentenparlamenten und Studentenräten im Land sind wir vom SDS einiges gewohnt, von Gewaltverherrlichung bis hin zur finanziellen Unterstützung linksextremer Projekte.

Nun wurden die Grenztoten, die seit 1961 im Auftrag des SED-Unrechtregimes erschossen wurden, in einer Grafik mit den Toten im Mittelmeer verglichen und somit relativiert.

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“Eine solche Relativierung ist schlicht geschmacklos. Für uns steht fest: Mit Extremisten jeglicher Couleur kommt eine Zusammenarbeit nicht in Frage. Es ist beschämend, dass die Linksjugend die Mauertoten für ihre eigene politische Ideologie missbraucht. Mit diesen Leuten ist keine gemeinsame Politik möglich, nicht an der Uni und auch nicht in den Parlamenten in Bund und Ländern”, sagte hierzu unser Landesvorsitzender Jan Seeberger.

Daher sind wir froh, dass sich sowohl die CDU Baden-Württemberg als auch die Junge Union Baden-Württemberg klar gegen etwaige Koalitionen mit der SED-Nachfolgepartei DIE LINKE ausgesprochen hat und auch jeglichen Gedankenspielen eine klare Absage erteilt hat. Genau so sieht es auch der RCDS [Ring Christlich-Demokratischer Studenten]-Bundesverband.

In der heutigen Zeit ist Haltung gegen populistische und radikale Kräfte von jeder Seite gefragt. Diese sollte jeder Politiker in der CDU zeigen und nicht versuchen, Koalitionen um jeden Preis für möglich zu erklären und so diese Kräfte auszuwerten.