Mitglieder des RCDS Heidelberg erheben Klage am Verwaltungsgericht Karlsruhe gegen die Verfasste Studierendenschaft der Universität Heidelberg

Am heutigen Montag, den 14.12.2015 haben vier Mitglieder des RCDS Heidelberg, Dominik Koblitz, Maximilian Böck, Johannes Maurer und Markus Fiedler, beim Verwaltungsgericht Karlsruhe eine Klage gegen die Verfasste Studierendenschaft (VS) an der Universität Heidelberg eingereicht.

In der über 250 Seiten umfassenden Klageschrift (mit Anhängen) legen die Kläger dar, dass die Organisationssatzung der VS Heidelberg und insbesondere das darin vorgesehene Rätemodell für die Wahl und Zusammensetzung des Studierendenrat an der Uni Heidelberg – Sturagegen wesentliche demokratische Grundsätze verstößt und somit nichtig ist.

Mit der Klage verlangen die vier Heidelberger Jurastudenten ihre für die letzten Semester erhobenen VS-Beiträge zurück. Langfristig wollen sie damit erreichen, dass anstelle des StuRa ein demokratisch gewähltes Studentenparlament (StuPa) an der Universität Heidelberg etabliert wird, das das Meinungsspektrum der gesamten Studentenschaft widerspiegelt.

Wichtig ist ihnen klarzustellen, dass sich die Klage nicht unmittelbar gegen die Arbeit der Fachschaften richtet. Auch in einem StuPa-Modell werden diese auf der Fakultätsebene erhalten bleiben, wo sie wertvolle Arbeit für die Studenten leisten.

Pressemitteilung:

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