Juso HSG setzt Mitgliedschaft im fzs durch und verspricht „erhebliches profitieren“

Durch die von Jusos, Liste und gahg intiierte Mitgliedschaft im “freien Zusammenschluss StudentInnenschaft” (“fas”) entstehen in Mannheim ab dem vierten Jahr nach Beitritt pro Jahr Kosten i.H.v. etwa 0,80€*11.880=9.504€ (Stand HWS 2015). Obwohl ein Zusammenschluss der Studierendenschaften auf Bundesebene trotz Länderhoheit in Bildungsfragen prinzipiell wünschenswert ist, repräsentiert der fzs die studentischen Belange jedoch weder qualitativ, noch quantitativ. Allein in den letzten Jahren sind zahlreiche Studentenschaften ausgetreten. Gleichzeitig betreibt der fzs auf Bundesebene eine tendenziöse Politik, während er sich sonst größtenteils mit sich selbst beschäftigt, wie folgende Beispiele zeigen:

  1. Die meisten Studenten haben noch nie vom fzs und seinem Nutzen gehört.
  2. Für einen Zusammenschluss der Studenten mit Rückhalt müssen auch die meisten Universitäten Mitglieder sein. Im fzs sind aber lediglich 20% aller Hochschulen repräsentiert.
  3. Anstatt sich für seine Mitglieder einzusetzen, beschäftigt sich der fzs u.a. mit der Griechenlandkrise und der Abschaffung von Nationalstaaten, was zur Hochschulpolitik keinen Bezug hat.
  4. Der fzs unterstützt offen linksextreme Gruppierungen: Den Tag der deutschen Einheit bezeichnete ein Vorstandsmitglied als „Ausgeburt des Nationalismus“.
  5. In der Rücktritterklärung der Frauenbeauftragten des fzs sagt diese u.a. „[Im fzs] werden diverse Intrigen und Machtspielchen unter Instrumentalisierung aller verfügbaren Kapazitäten nur mit dem Ziel vorangetrieben, parteipolitische Interessen oder persönliche Egotrips zu befeuern. Die Vorwürfe der Vettern- bzw. Basenwirtschaft, der Klügelei und der Erhöhung von Partizipationshürden finden ihre Bestätigung in jeder einzelnen Sitzung.[…]“

Die Kosten stehen somit in keimem Verhältnis zum Nutzen, den die Studentinnen und Studenten der Universität Mannheim aus ihrer Mitgliedschaft im fzs ziehen können.

Siehe auch: Rücktrittserklärung der Frauenbeauftragten Protokoll StuPa