2500 Euro für Katzen an der Uni? Sinnvolle Finanzpolitik sieht anders aus!

Dem StuPa in Konstanz lag am 19.11 der Antrag vor, 2.500 Euro des Budgets der Verfassten Studierendenschaft dazu zu verwenden 10 Katzen aus dem Tierheim zu holen und diese an der Universität zu halten. Als Begründung wurde angeführt „Gerade angesichts einer stetigen Verschulung des Studiums und damit einhergehender Belastung für Körper und Seele ist das therapeutische Streicheln einer warmen, schnurrenden Katze absolut erholsam“ (Antrag an das StuPa 16.11.2015). Nach einer sinnlosen Diskussion darüber ob die Katzen auch kastriert werden sollten, wurde letztlich doch nicht über den Antrag abgestimmt. Der Antrag ist jedoch wieder ein Beispiel dafür, wie einzelne mit den Zwangsbeiträgen der Studenten umgehen und welche Projekte damit unterstützt werden sollten. Alleine die Antragstellung an das StuPa der Universität Konstanz zeigt ganz klar auf, dass sich viele der ihnen auferlegten Verantwortung durch die Verwaltung von studentischen Zwangsbeiträgen nicht bewusst sind oder diese ganz klar missbrauchen. Diese Anträge beweisen wieder einmal, dass die 10 Euro Beitrag sich den Studenten gegenüber kaum rechtfertigen lassen.

Siehe dazu: Antrag Katzen