Exzellenzstrategie: Ländle weiterhin Spitze

Gestern fiel die erste Entscheidung über die zukünftige Förderung durch die Exzellenzstrategie, der Nachfolgerin der Exzellenzinitiative. Das Ergebnis ist für Baden-Württemberg höchst erfreulich:
Es wurden an sieben Universitäten Cluster genehmigt, wodurch die Universitäten insgesamt auf bis zu 100 Millionen Euro im Jahr hoffen dürfen. Insgesamt wurden zwölf Cluster genehmigt, was über 20% der bundesweit genehmigten Cluster darstellt.
Weiterhin dürfen sich sechs Hochschulen, welche mit mindestens zwei erfolgreichen Clustern vertreten sind, Hoffnungen machen, auch in einer zweiten Förderungslinie gefördert zu werden und in Zukunft den Titel “Exzellenzuniversität” tragen zu dürfen. Mit sechs Hochschulen ist Baden-Württemberg hier bundesweite Spitze.

Wir gratulieren daher herzlich der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Universität Heidelberg, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Universität Konstanz, der Universität Stuttgart, der Eberhard Karls Universität Tübingen zu den für die zweite Förderungslinie erforderlichen zwei Clustern sowie der Universität Ulm zum erfolgreichen Verbundantrag mit dem KIT.

Hierzu unser Landesvorsitzender Jan Seeberger: “Das Ergebnis zeigt, wie stark der Wissenschaftsstandort Baden-Württembergs aufgestellt ist. Es ist gleichzeitig zu erkennen, wie wichtig universitätsübergreifende Forschung geworden ist, da in Baden-Württemberg ein Viertel der siegreichen Cluster Verbundanträge verschiedener Hochschulen waren.”SpitzenforschungExzellenz Er mahnt jedoch gleichzeitig an: “Dieses Ergebnis ist erfreulich, aber dennoch keins zum Ausruhen. Wir müssen weiter daran arbeiten, unsere Hochschulen zukunftsfähig zu gestalten. Hierzu gehört nicht nur der Bereich Spitzenforschung, sondern wir benötigen insbesondere auch exzellente Lehre für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.” Abschließend kommentierte er: “Ich kann diejenigen Stimmen nicht verstehen, die Programme zur Spitzenforschung in Deutschland ablehnen und stattdessen ideologische Gleichmacherei fordern. Ein solches Denken ist gefährlich für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Forschungslandschaft und der Innovationskraft des Landes.”