RCDS Baden-Württemberg wählt neuen Landesvorstand

Stuttgart, 24. Juli 2011 – Auf seiner turnsgemäßgen Landesdelegiertenversammlung am Freitag und Samstag den 22./23. Juli 2011 hat der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Baden-Württemberg einen neuen Landesvorstand für das kommende Jahr gewählt. Erik Bertram (23), Physik-Student aus Heidelberg, wurde dabei zum neuen Landesvorsitzenden des RCDS Baden-Württemberg als Nachfolger von Romen Link gewählt, der aufgrund des Endes seines Promotionsstudiums nicht mehr zur Wahl angetreten ist. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden Eva Maria Bauer aus Freiburg, Andreas Heddergott aus Mannheim und Eva Katharina Zepp aus Friedrichshafen gewählt, als Schatzmeister und ebenfalls stellvertretender Landesvorsitzender folgte Robert Kuncewicz aus Hohenheim. Den Vorstand komplettieren Johannes Giehl aus Freiburg, Vanessa Lorenz aus Hohenheim, Marvin Mielke aus Karlsruhe, Clemens Rengier aus Mannheim und Ronja Schmitt aus Tübingen als Beisitzer.

In seinem Schlusswort erklärt Bertram: „Die baden-württembergische Hochschul- und Wissenschaftslandschaft steht nach der Wahl der grün-roten Landesregierung vor schwierigen Herausforderungen. Die geplante Einführung einer verfassten Studierendenschaft ist unverantwortlich und zeigt unter anderem, dass Grün-Rot bislang noch nicht verstanden hat, dass echte Mitbestimmung der Studenten an den Hochschulen nicht an Fragen der Finanzautonomie und der eines allgemeinpolitischen Mandats geknüpft ist. Hier werden wir als größter hochschulpolitischer Studentenverband der neuen Landesregierung noch etwas Nachhilfe geben müssen. Den Studenten in Baden-Württemberg werden wir genau aufzeigen, was ihnen bei der Einführung der VS blüht, nämlich Zwangsmitgliedschaften und Zwangsbeiträge für ein System, das von der Mehrheit abgelehnt wird.“

RCDS BW begrüßt die Strömungen innerhalb der Grünen nachgelagerte Studiengebühren zu erheben

STUTTGART, den 20. Juli 2011. Der Landesvorsitzende des Ring Christlich-Demokratischer Studenten Romen Link zum Vorschlag der Einführung nachgelagerter Studiengebühren von Teilen der Grünen Landespartei: „Die Strömungen innerhalb der Grünen nachgelagerte Studiengebühren einzuführen, um die Finanzierung der Hochschulen langfristig sicherzustellen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir fordern die Grünen auf hier den Mut zu haben, sich gegenüber dem kleineren Koalitionspartner SPD durchzusetzen. Es ist nicht verständlich, weshalb nach wie vor Kindergartengebühren erhoben werden, aber die bestverdienenden Bevölkerungsteile sich nicht an ihrer teueren und hervorragenden Ausbildung beteiligen sollen, sofern sie tatsächlich ein überdurchschnittliches Einkommen erzielen. Hier haben die Grünen einmal die Chance ihr Credo von der Nachhaltigkeit auch in der Finanzpolitik umzusetzen und nicht auf Kosten kommender Generationen Schulden zu machen.“