RCDS begrüßt die hochschulpolitischen Positionen im Wahlprogramm der CDU Baden-Württemberg

Donaueschingen, 29. Januar 2011 – Die CDU Baden-Württemberg hat am heutigen Samstag auf dem 60. Landesparteitag ihr Programm für die Landtagswahl beschlossen. Darin finden sich viele Kernforderungen des RCDS Baden-Württemberg zu hochschulpolitischen Themen wieder. So wird die CDU etwa die studentische Mitbestimmung nach dem Modell des RCDS reformieren, den Diplom-Ingenieur-Abschluss als Übersetzung für den Master einführen und eine solide Hochschulfinanzierung garantieren. Ebenso verabschiedete der Parteitag den Antrag des RCDS Baden-Württemberg zur Einführung einer verpflichtenden Informationsveranstaltung über die Studiums-Finanzierungsmöglichkeiten an solchen Schulen, an denen ein Abschluss mit Hochschulzugangsberechtigung erworben werden kann. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, in Zukunft die Zahl der Hochschuleinschreibungen zu erhöhen, da die Erfahrung gezeigt hat, dass zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten zurzeit ungenutzt bleiben.

Der Landesvorsitzende Romen Link hierzu: „Die CDU macht deutlich, dass sie mit ihrer Hochschulpolitik für Baden-Württemberg beim Thema Bildung auch künftig die Spitzenposition in Deutschland verteidigen will. Mit unserem Modell zur studentischen Mitbestimmung wird zukünftig eine Studentenvertretung eingerichtet, die den Studenten eine wirksame Stimme im Universitätsbetrieb sichert und sie stärker in die Entscheidungsabläufe innerhalb der Universität integriert. Ebenso hat die CDU Baden-Württemberg erkannt, dass die Einführung des Bachelor- und Mastersystems eine richtige Entscheidung gewesen ist, aber gleichzeitig nicht zwingend der gute Ruf, beispielsweise des Diplom-Ingenieurs aufgegeben werden muss. Mit ihrem Bekenntnis zum Hochschulstandort Baden Württemberg zeigt die CDU ihre Nähe zu den Studenten.“

„Die Studenten in Baden-Württemberg haben am 27. März die Wahl, ob sie sich für ein Finanzierungschaos ohne Zukunft, wie in Nordrhein-Westfalen entscheiden wollen oder auch künftig den besten Hochschulstandort der Bundesrepublik erhalten wollen“, so Link abschließend.